Mein treues Auto verläßt mich und darüber bin ich sehr sehr traurig. Mein guter schöner und inzwischen völlig verbeulter Kia Rio fängt nach etlichen Jahren an, zuviele Reparaturen nötig zu haben. Der Tag, als ich den Kaufvertrag damals für den Kia unterschrieb, war historisch, denn das war gleichzeitig der Tag, als die Twin-Towers in Amerika einstürzten und ich sah mit meinen Kollegen völlig fassungslos das erste Flugzeug in den Tower fliegen, als ich bei meinem Autohändler ankam, erzählte der Verkäufer mir von dem zweiten Flugzeug. Genauso historisch und traurig wie der Tag damals war, das Auto hat mir trotzdem oder vielleicht deshalb? lange treue Dienste geleistet, war nie kaputt und hat sogar etliche Parkversuche trotz Werder Bremen überstanden, der Spritverbrauch war gigantisch niedrig, wir haben hunderte Kilometer auf der Autobahn zurückgelegt mit einem Durchschnitt im besten Fall von 4,9 Litern (naja, ich hab mich hinter einen LKW gehängt und den Windkanal genutzt). Eigentlich müßte ich mir wieder einen Kia zulegen, nur zu dumm, das Auto ist nicht besonders gut für Frauen geeignet, wir sind einfach zu klein und können kaum rausgucken, der höhenverstellbare Fahrersitz ist witzlos, weil sich dieser nur kippen läßt und insgesamt ist der Kia sehr unübersichtlich, die Seitenspiegel zu klein. Ok, hübsch ist er trotzdem. Und ich werde auch meine Anhängerkupplung vermissen und wir hatten dem Kia vernünftige Stoßdämpfer verpasst, die Schaukelei mit den Originaldämpfern war ja nicht auszuhalten.
Deshalb wird mein neues Auto jetzt ein Skoda Fabia. Dummerweise verkauft sich der Fabia wie warme Semmeln und bald dürften wir das Problem haben, auf einem Parkplatz stehen und alle Nummernschilder kontrollieren, was ist denn jetzt mein Auto?
Deshalb habe ich mir Autotatoos überlegt, habe aber nun die Qual der Wahl. Ein Blümchenauto wird es wohl nicht, dafür ist der Wagen einfach zu kompakt, Blümchen passen auf einen alten VW-Bus oder Käfer, aber nicht auf einen Skoda. Ralley-Streifen gehen schon gar nicht, die hat man schlimmstenfalls im Klo aber nicht auf einem Auto. Ein oder mehrere Schriftzüge? Schon eher, vielleicht in Spiegelschrift auf der Motorhaube? Dann gibt es Massenunfälle auf der Autobahn, weil die vorausfahrenden Autofahrer völlig verdutzt abgelenkt werden, meinen Spruch lesen und schockiert sind, warum sie das denn lesen können. Wäre vielleicht nicht so witzig, insbesondere weil ich selbst dann nicht weiterkomme. Karos? Na, langweiliger geht's nicht, ein Logo? Das wär's vielleicht. Mal sehen, was draus wird, ich bin selbst gespannt.
Svajana
Das letzte Wochenende
Eigentlich komme ich nur auf die Idee, hier mal etwas zu schreiben, weil ich gerade nach dem Stichwort - schreiben lernen - gegooglelt habe und dort stand - schreiben Sie etwas, egal was aber Hauptsache Sie schreiben denn das übt. Na denn, jetzt schreibe ich irgendwas.
Mir fiel auch sofort ein Stichwort ein, denn das letzte Wochenende war vollgestopft mit irgend welchen Aktivitäten. Am Donnerstag Nachmittag fing es diesmal schon an, als mein Chef mir die Kündigung aussprach, abends habe ich darüber mit meinem Freund ausgiebig diskutiert, am Freitag konnte ich dann endlich mal wieder richtig lange ausschlafen und habe mich nach dem Frühstück und einer Tasse Kaffee in mein Auto gesetzt um nach Stade zu fahren. In Stade fand dieses Jahr unsere Mitgliederversammlung statt. Ganz besonders witzig ist, daß wir diese Versammlung nicht mehr Mitgliederversammlung nennen dürfen, aber dazu komme ich noch später.
Als ich am frühen Nachmittag in Stade ankam und bei einer Freundin an der Tür klingelte, antwortete ziemlich verdutzt, "Wie, du bist schon da? Jetzt mußt du erst einmal warten und eine Zigarette rauchen, ich stehe gerade unter der Dusche. Das Thema Zigarretten greife ich später auch nochmal wieder auf.
Sie öffnete mir also ca. fünf Minuten später die Tür leichtbekleidet im Bademantel und kämpfte jetzt schon mit einer dicken Erkältung. Gemeinsam tranken wir noch eine Tasse Kaffee, bevor wir ca. eine Stunde später zum Versammlungsort in einem alten ehemaligen Schwimmbad fuhren, wo die Leute auch kurz darauf eintrafen. Wir wollten alle möglichen Dinge mitnehmen, an die Tulpen hat sie noch gedacht, auch an schriftliche Unterlagen, die wir fast alle gar nicht benötigten, nur haben wir das Klopapier und den Wein für die abendliche Runde total vergessen. Mit den Tulpen gab es dann auch ein Transportproblem oder besser gesagt, ein Verpackungsproblem. Wir wollten sie zu Dekozwecken mitnehmen, um aus der Schwimmhalle einen einigermaßen gemütlichen Aufenthaltsort zu machen und zu diesem Zweck steckten wir sie in eine Plastiktüte, aus der sie nur schwer wieder zu befreien waren. Von der Schwimmhalle waren wir angenehm überrascht. Im alten Schwimmbecken waren Spanplatten als Boden angebracht auf der vier große rote Teppiche lagen, an den Wänden hingen bunte selbstgemalte und mit Dekosteinen beklebte Bilder, die Pfeiler waren dekorativ mit bemalten Tüchern umwickelt und in der Mitte des Schwimmbeckens saß Fred an einem kleinen Tisch mit seinem Mini-Laptop und warf Schriftstücke und Bilder an eine Leinwand.
Wir verteilten auf dem Beckenrand Sitzkissen und konnten uns um Fred herum gruppieren, hatten wir gedacht. Doch als die Leute kamen, nahm sich jeder einen der herumstehenden Stühle und stellte auf die erhöhte Umrandung des Beckens um besser den Vorträgen folgen zu können.
Im Laufe der nächsten Stunde trudelten nun auch fast alle ein und wir konnten kurz darauf diversen Tätigkeitsberichten lauschen. Mecklenburg-Vorpommern hat nun endlich den Anschluß an Schweden, die Weiterführung der ausgeschilderten Strecken Richtung Lettland ist geplant und ab diesem Sommer dürfte es nun endlich kein Problem mehr sein, von Riga aus nach Santiago de Compostella in Spanien zu Fuß zu gehen, und zwar ohne Landkarten. Logischerweise wird fieberhaft nach potentiellen Pilgerunterkünften gefahndet, die uns allen die Möglichkeit geben sollen, eine solche Reise auch zu finanzieren, denn auf ca. 3.500 Kilometern könnte es sich nur Krösus leisten, jede Nacht im Hotel zu übernachten.
Auf vielen Jakobswegen gibt es schon einige "echte" Pilgerunterkünfte der unterschiedlichsten Art, mal dürfen wir unsere Isomatte in einem Gemeindehaus ausrollen, mal steht uns ein Wohnwagen für ein paar Euro zur Verfügung, der eigentlich sonst nur ein paar Tage oder Wochen im Sommer von den Eigentümern genutzt wird, mal hat irgendjemand ein ausgedientes Kinderzimmer übrig oder wir haben die Möglichkeit, in einem Bootshaus an der Weser zu übernachten.
Bei diesen Vorträgen an diesem Freitag Abend ging es allerdings im Wesentlichen um die neue Wegstrecke in Mecklenburg, ich weiß jetzt schon kaum mehr, was eigentlich Thema war. Fast alle übernachteten in der Pilgerherberge, in der nahegelegenen Jugendherberge, im mitgebrachten Wohnmobil oder im Hotel, nur ich hatte mich bei Tina einquartiert. Ich hatte ihr schon tags zuvor von der Kündigung erzählt, also hielt sie es für nötig, mich mit ihrem selbstgemachtem Himbeerlikör, der im Wesentlichen aus dem billigstem Schnaps bestand, abzubuddeln. Sie schaffte es tatsächlich. Eigentlich trinke ich weder Schnaps, noch Bier oder Wein. Das dürfte mit ein Grund sein, weshalb wir ungefähr eine Stunde später nur noch lallten. Vielleicht habe ich deshalb besser geschlafen als im ganzen letzten Jahr und ich war sogar noch in der Lage, bei meinem Handy den Wecker zu stellen. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, dem Gerät die Zeitumstellung beizubringen, die längst vorbei war. Deshalb klingelte der Wecker schon zehn Minuten vor sechs und wir wollten erst zwei Stunden später wieder am Versammlungsort sein.
Nach gemeinsamem Gottesdienst frühstückten wir ebenfalls alle gemeinsam, bevor Tina uns Stade vorstellte. Niemand war auf ein solches Wetter gefasst, denn es war windig, kalt und unangenehm. So waren wir alle dankbar, bald zum Mittagessen wieder einkehren zu können. Anschließend begann die eigentliche Mitgliederversammlung, auf der uns vom Vorstand mitgeteilt wurde, daß wir solche Treffen zukünftig nicht Migliederversammlung nennen dürften. Eigentlich klingt das auch logisch, denn wir sind ja auch nur eine kleine Gruppierung des ganzen Vereins, es wurden auch nur Mitglieder aus unserer Region eingeladen. Nun begann also die Wortklauberei, die in solchen Fällen üblicherweise folgt und das Vereinsleben so extrem unangenehm macht und es gipfelte in einem Passus aus den Grundzügen unserer Gruppierung, nach der wir zweckgebundene Spenden vorher ankündigen sollten. Also das stelle man sich einmal vor, wenn jemand für einen guten festdefinierten Zweck spenden will, sollen wir also zukünftig sagen - "Halt stop! Bevor Sie spenden, muß ich ersteinmal jemanden vom Vorstand oder der Geschäftsstelle erreichen und Ihre Spende mit denen besprechen."
Kaum zu glauben, aber das gibt es. Kann ja sein, daß es ohne Absprache organisatorische Schwierigkeiten gibt, allerdings gibt es zahlreiche andere und bessere Möglichkeiten, zweckgebundene Spenden ihrer Bestimmung zuzuordnen.
Nach der Sitzung kamen wir endlich zum angenehmen Teil, unserem Filmabend. So kam ich in den Genuß, zum x-ten mal den Film "Pilgern auf Französisch" zu sehen, der mit etlichen alltäglichen Klischees aufräumt. Wie jedesmal habe ich auch an diesem Samstag abend wieder neue Details entdeckt. Dieser Film hat die besondere Eigenschaft, die ich an französischen Filmen so liebe - die Liebe zum Detail macht es möglich, den Film auch zum zwanzigsten Mal spannend und unterhaltsam zu finden.
An diesem Samstag habe ich auch das erste mal Martin getroffen, der tatsächlich auch ein Navigationsgerät hat, ganz im Gegensatz zu mir damit sogar umgehen kann, mir helfen will, die Wegbeschilderung hier vor Ort in Stand zu halten. Oh jeh, ich habe vergessen ihn anzurufen, das hatte ich versprochen.
Bei der abendlichen geselligen Runde haben Martin und Fred auch bald ein Dauerthema gefunden - das Internet und die Webseite unserer kleinen Gruppierung. Martin gehört zu den seltenen Exemplaren unserer bunt gemischten Gesellschaft, er ist noch nicht wie fast alle anderen im Rentenalter. Naja, ein paar andere gibt es dann doch noch, nur Berufstätige haben nunmal nicht ganz so viel Zeit wie Dauerfreizeitpilger mit abgesichertem monatlichen Einkommen der Rentenversicherungsanstalt. Ich war froh, die gesellige Runde bald verlassen zu können, denn ich wollte schlafen, viertel vor sechs bis 23 Uhr ist für mich viel zu lang, um wach zu sein.
Tina bot mir als Schlaftrunk noch eine Tasse Kaffee an, die auch schnell wirkte, am Sonntag waren wir wieder pünktlich um halb acht am Treffpunkt zum Gottesdienst mit anschließendem Frühstück und der darauffolgenden Wanderung. Pilgerwanderung mag ich es nicht nennen, denn wir hatten ja nur 10 km vor uns, allerdings bei kaltem Wetter. In weiser Voraussicht hatte ich fast alles angezogen, was mein Rucksack hergab, inklusive der Regenhose, so war mir der bald einsetzende Regen auch fast egal, ich kramte noch meinen Regenumhang aus den Tiefen meines Rucksacks. Der Umhang war mir eigentlich egal, ich hatte schon eine gefütterte Regenjacke an, die daran befestigte Kaputze war viel wichtiger. Der eisige Wind fegte um unsere patschnassen Köpfe, eine solche Kaputze ist dann ein wahrer Genuß. Am Zielpunkt stopften wir uns dann auch genüßlich Fish & Chips in uns hinein, übrigens die besten und leckersten, die ich je gegessen habe und dass im tiefstem Norddeutschland.
Das Restaurant in der Mühle ist für die meißten für uns nicht so ganz der Fall, insbesondere nicht im durchgeschwitzten und klatschnassen Zustand. Deshalb stürmte eine Truppe von uns den nebenstehenden Kiosk und so besetzten wir auf einen Schlag alle Sitzplätze, andere Gäste mußten sich draußen in der Kälte niederlassen.
So langsam zerbröckelte unser Trüppchen, immer mehr verabschiedeten sich um die Heimreise anzutreten. Tina, Fred, Martin und noch ein paar andere begleiteten mich und Tina noch zurück zum Versammlungsort zum Aufräumen. Tina hatte mich noch zu sich eingeladen, nur wurde ihre Erkältung immer schlimmer. Endlich konnten wir geruhsam Mittagsschlaf halten, nur wurde Tina von ihrem Husten immer wieder geweckt, bis schließlich das Telefon klingelte und sich ein darauf anschließendes Dauertelefonat ankündigte. Ihre Erkältung war nun ziemlich ausgewachsen, Fieber gesellte sich zum Husten, die Augen wurden glasig. Also beendete ich mein Wochenende dann doch planmäßig schon am Sonntag und fuhr nach Hause.
Heute am Montag habe ich keine wesentlichen Aktivitäten wahrgenommen, nur Ausschlafen Aufräumen, Wäsche waschen, den Blog füllen, Musik hören und mitträllern, ein Gedicht auswendig lernen, ach kann das Leben schön sein! Gleich jetzt schreibe ich noch eine Bewerbung, schicke Martin eine email als Telefonat-Ersatz, hänge Wäsche auf, arbeite meinen Bügelberg ab um anschließend viel zu spät schlafen zu gehen. Für morgen habe ich mir vorgenommen, endlich die Umleitung auszuschildern. Mal sehen, ob das klappt?
Mir fiel auch sofort ein Stichwort ein, denn das letzte Wochenende war vollgestopft mit irgend welchen Aktivitäten. Am Donnerstag Nachmittag fing es diesmal schon an, als mein Chef mir die Kündigung aussprach, abends habe ich darüber mit meinem Freund ausgiebig diskutiert, am Freitag konnte ich dann endlich mal wieder richtig lange ausschlafen und habe mich nach dem Frühstück und einer Tasse Kaffee in mein Auto gesetzt um nach Stade zu fahren. In Stade fand dieses Jahr unsere Mitgliederversammlung statt. Ganz besonders witzig ist, daß wir diese Versammlung nicht mehr Mitgliederversammlung nennen dürfen, aber dazu komme ich noch später.
Als ich am frühen Nachmittag in Stade ankam und bei einer Freundin an der Tür klingelte, antwortete ziemlich verdutzt, "Wie, du bist schon da? Jetzt mußt du erst einmal warten und eine Zigarette rauchen, ich stehe gerade unter der Dusche. Das Thema Zigarretten greife ich später auch nochmal wieder auf.
Sie öffnete mir also ca. fünf Minuten später die Tür leichtbekleidet im Bademantel und kämpfte jetzt schon mit einer dicken Erkältung. Gemeinsam tranken wir noch eine Tasse Kaffee, bevor wir ca. eine Stunde später zum Versammlungsort in einem alten ehemaligen Schwimmbad fuhren, wo die Leute auch kurz darauf eintrafen. Wir wollten alle möglichen Dinge mitnehmen, an die Tulpen hat sie noch gedacht, auch an schriftliche Unterlagen, die wir fast alle gar nicht benötigten, nur haben wir das Klopapier und den Wein für die abendliche Runde total vergessen. Mit den Tulpen gab es dann auch ein Transportproblem oder besser gesagt, ein Verpackungsproblem. Wir wollten sie zu Dekozwecken mitnehmen, um aus der Schwimmhalle einen einigermaßen gemütlichen Aufenthaltsort zu machen und zu diesem Zweck steckten wir sie in eine Plastiktüte, aus der sie nur schwer wieder zu befreien waren. Von der Schwimmhalle waren wir angenehm überrascht. Im alten Schwimmbecken waren Spanplatten als Boden angebracht auf der vier große rote Teppiche lagen, an den Wänden hingen bunte selbstgemalte und mit Dekosteinen beklebte Bilder, die Pfeiler waren dekorativ mit bemalten Tüchern umwickelt und in der Mitte des Schwimmbeckens saß Fred an einem kleinen Tisch mit seinem Mini-Laptop und warf Schriftstücke und Bilder an eine Leinwand.
Wir verteilten auf dem Beckenrand Sitzkissen und konnten uns um Fred herum gruppieren, hatten wir gedacht. Doch als die Leute kamen, nahm sich jeder einen der herumstehenden Stühle und stellte auf die erhöhte Umrandung des Beckens um besser den Vorträgen folgen zu können.
Im Laufe der nächsten Stunde trudelten nun auch fast alle ein und wir konnten kurz darauf diversen Tätigkeitsberichten lauschen. Mecklenburg-Vorpommern hat nun endlich den Anschluß an Schweden, die Weiterführung der ausgeschilderten Strecken Richtung Lettland ist geplant und ab diesem Sommer dürfte es nun endlich kein Problem mehr sein, von Riga aus nach Santiago de Compostella in Spanien zu Fuß zu gehen, und zwar ohne Landkarten. Logischerweise wird fieberhaft nach potentiellen Pilgerunterkünften gefahndet, die uns allen die Möglichkeit geben sollen, eine solche Reise auch zu finanzieren, denn auf ca. 3.500 Kilometern könnte es sich nur Krösus leisten, jede Nacht im Hotel zu übernachten.
Auf vielen Jakobswegen gibt es schon einige "echte" Pilgerunterkünfte der unterschiedlichsten Art, mal dürfen wir unsere Isomatte in einem Gemeindehaus ausrollen, mal steht uns ein Wohnwagen für ein paar Euro zur Verfügung, der eigentlich sonst nur ein paar Tage oder Wochen im Sommer von den Eigentümern genutzt wird, mal hat irgendjemand ein ausgedientes Kinderzimmer übrig oder wir haben die Möglichkeit, in einem Bootshaus an der Weser zu übernachten.
Bei diesen Vorträgen an diesem Freitag Abend ging es allerdings im Wesentlichen um die neue Wegstrecke in Mecklenburg, ich weiß jetzt schon kaum mehr, was eigentlich Thema war. Fast alle übernachteten in der Pilgerherberge, in der nahegelegenen Jugendherberge, im mitgebrachten Wohnmobil oder im Hotel, nur ich hatte mich bei Tina einquartiert. Ich hatte ihr schon tags zuvor von der Kündigung erzählt, also hielt sie es für nötig, mich mit ihrem selbstgemachtem Himbeerlikör, der im Wesentlichen aus dem billigstem Schnaps bestand, abzubuddeln. Sie schaffte es tatsächlich. Eigentlich trinke ich weder Schnaps, noch Bier oder Wein. Das dürfte mit ein Grund sein, weshalb wir ungefähr eine Stunde später nur noch lallten. Vielleicht habe ich deshalb besser geschlafen als im ganzen letzten Jahr und ich war sogar noch in der Lage, bei meinem Handy den Wecker zu stellen. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, dem Gerät die Zeitumstellung beizubringen, die längst vorbei war. Deshalb klingelte der Wecker schon zehn Minuten vor sechs und wir wollten erst zwei Stunden später wieder am Versammlungsort sein.
Nach gemeinsamem Gottesdienst frühstückten wir ebenfalls alle gemeinsam, bevor Tina uns Stade vorstellte. Niemand war auf ein solches Wetter gefasst, denn es war windig, kalt und unangenehm. So waren wir alle dankbar, bald zum Mittagessen wieder einkehren zu können. Anschließend begann die eigentliche Mitgliederversammlung, auf der uns vom Vorstand mitgeteilt wurde, daß wir solche Treffen zukünftig nicht Migliederversammlung nennen dürften. Eigentlich klingt das auch logisch, denn wir sind ja auch nur eine kleine Gruppierung des ganzen Vereins, es wurden auch nur Mitglieder aus unserer Region eingeladen. Nun begann also die Wortklauberei, die in solchen Fällen üblicherweise folgt und das Vereinsleben so extrem unangenehm macht und es gipfelte in einem Passus aus den Grundzügen unserer Gruppierung, nach der wir zweckgebundene Spenden vorher ankündigen sollten. Also das stelle man sich einmal vor, wenn jemand für einen guten festdefinierten Zweck spenden will, sollen wir also zukünftig sagen - "Halt stop! Bevor Sie spenden, muß ich ersteinmal jemanden vom Vorstand oder der Geschäftsstelle erreichen und Ihre Spende mit denen besprechen."
Kaum zu glauben, aber das gibt es. Kann ja sein, daß es ohne Absprache organisatorische Schwierigkeiten gibt, allerdings gibt es zahlreiche andere und bessere Möglichkeiten, zweckgebundene Spenden ihrer Bestimmung zuzuordnen.
Nach der Sitzung kamen wir endlich zum angenehmen Teil, unserem Filmabend. So kam ich in den Genuß, zum x-ten mal den Film "Pilgern auf Französisch" zu sehen, der mit etlichen alltäglichen Klischees aufräumt. Wie jedesmal habe ich auch an diesem Samstag abend wieder neue Details entdeckt. Dieser Film hat die besondere Eigenschaft, die ich an französischen Filmen so liebe - die Liebe zum Detail macht es möglich, den Film auch zum zwanzigsten Mal spannend und unterhaltsam zu finden.
An diesem Samstag habe ich auch das erste mal Martin getroffen, der tatsächlich auch ein Navigationsgerät hat, ganz im Gegensatz zu mir damit sogar umgehen kann, mir helfen will, die Wegbeschilderung hier vor Ort in Stand zu halten. Oh jeh, ich habe vergessen ihn anzurufen, das hatte ich versprochen.
Bei der abendlichen geselligen Runde haben Martin und Fred auch bald ein Dauerthema gefunden - das Internet und die Webseite unserer kleinen Gruppierung. Martin gehört zu den seltenen Exemplaren unserer bunt gemischten Gesellschaft, er ist noch nicht wie fast alle anderen im Rentenalter. Naja, ein paar andere gibt es dann doch noch, nur Berufstätige haben nunmal nicht ganz so viel Zeit wie Dauerfreizeitpilger mit abgesichertem monatlichen Einkommen der Rentenversicherungsanstalt. Ich war froh, die gesellige Runde bald verlassen zu können, denn ich wollte schlafen, viertel vor sechs bis 23 Uhr ist für mich viel zu lang, um wach zu sein.
Tina bot mir als Schlaftrunk noch eine Tasse Kaffee an, die auch schnell wirkte, am Sonntag waren wir wieder pünktlich um halb acht am Treffpunkt zum Gottesdienst mit anschließendem Frühstück und der darauffolgenden Wanderung. Pilgerwanderung mag ich es nicht nennen, denn wir hatten ja nur 10 km vor uns, allerdings bei kaltem Wetter. In weiser Voraussicht hatte ich fast alles angezogen, was mein Rucksack hergab, inklusive der Regenhose, so war mir der bald einsetzende Regen auch fast egal, ich kramte noch meinen Regenumhang aus den Tiefen meines Rucksacks. Der Umhang war mir eigentlich egal, ich hatte schon eine gefütterte Regenjacke an, die daran befestigte Kaputze war viel wichtiger. Der eisige Wind fegte um unsere patschnassen Köpfe, eine solche Kaputze ist dann ein wahrer Genuß. Am Zielpunkt stopften wir uns dann auch genüßlich Fish & Chips in uns hinein, übrigens die besten und leckersten, die ich je gegessen habe und dass im tiefstem Norddeutschland.
Das Restaurant in der Mühle ist für die meißten für uns nicht so ganz der Fall, insbesondere nicht im durchgeschwitzten und klatschnassen Zustand. Deshalb stürmte eine Truppe von uns den nebenstehenden Kiosk und so besetzten wir auf einen Schlag alle Sitzplätze, andere Gäste mußten sich draußen in der Kälte niederlassen.
So langsam zerbröckelte unser Trüppchen, immer mehr verabschiedeten sich um die Heimreise anzutreten. Tina, Fred, Martin und noch ein paar andere begleiteten mich und Tina noch zurück zum Versammlungsort zum Aufräumen. Tina hatte mich noch zu sich eingeladen, nur wurde ihre Erkältung immer schlimmer. Endlich konnten wir geruhsam Mittagsschlaf halten, nur wurde Tina von ihrem Husten immer wieder geweckt, bis schließlich das Telefon klingelte und sich ein darauf anschließendes Dauertelefonat ankündigte. Ihre Erkältung war nun ziemlich ausgewachsen, Fieber gesellte sich zum Husten, die Augen wurden glasig. Also beendete ich mein Wochenende dann doch planmäßig schon am Sonntag und fuhr nach Hause.
Heute am Montag habe ich keine wesentlichen Aktivitäten wahrgenommen, nur Ausschlafen Aufräumen, Wäsche waschen, den Blog füllen, Musik hören und mitträllern, ein Gedicht auswendig lernen, ach kann das Leben schön sein! Gleich jetzt schreibe ich noch eine Bewerbung, schicke Martin eine email als Telefonat-Ersatz, hänge Wäsche auf, arbeite meinen Bügelberg ab um anschließend viel zu spät schlafen zu gehen. Für morgen habe ich mir vorgenommen, endlich die Umleitung auszuschildern. Mal sehen, ob das klappt?
Der Sortengarten im Rhododendronpark
Oh, je! Meine neue Kamera macht mir Spaß. Ich dachte, sie wäre einfach zu bedienen, aber es fängt schon bei der Batterieeinstellung an, ganz zu schweigen bei der Einstellung der Fotoqualität oder der Video-Speicherart. Die Fotos sind trotzdem klasse. Die Fotos könnt ihr unter Via Scandinavica und irgendwo steht auch ein Video von LaStrada in Bremen und noch ein paar andere.
Ryanair Bewertung - Horrortrip von Palma de Mallorca
Ich bin gestern aus Mallorca von einem zweiwöchigen Urlaub zurückgekommen. Am Plaza de Espana wurde mir die Handtasche geklaut, als ich gerade in einem Café saß und ein letztes Mal den frisch gepressten Orangensaft trank. Mich sprach ein junger Mann auf englisch an: Wo ist Corte inglés? und ich antwortete höflich, drehte mich um und zeigte ihm die Richtung. Kurz darauf wollte ich den Saft bezahlen, suchte nach der Tasche mit dem Portmonnaie und die Handtasche war weg. Normalerweise trage ich (fast) immer den Brustbeutel mit den Karten und wichtigen Nummern um den Hals, nur dieses Mal war er mir zu schwer, die Schnur drückte ständig unter dem Rucksack und dem schweren Trageriemen der Gepäcktasche in den Nacken, deshalb steckte ich alles - samt Flugticket in die Handtasche. Welcher fataler Fehler! Ein kurzer unaufmerksamer Augenblick und anschließend jede Menge Stress. Das war ungefähr gegen 11 Uhr. Ich bin der Bedienung von dem Lokal dankbar, dass ich den Orangensaft nicht bezahlen musste und sie schickte mich geistesgegenwärtig zur direkt gegenüberliegenden Tourist-Information. Dort erzählte ich von der gestohlenen Tasche und die Dame drückte mir einen Stadtplan in die Hand, zeichnete den Weg zur Polizeistation dort ein, erklärte auf spanisch und englisch und mit Handzeichen die Richtung. Als ich darum bat, in Deutschland anrufen zu dürfen, um die Scheckkarten sperren zu lassen, gab sie mir das Telefon und ich konnte zu Hause anrufen, von dort wurden von meinem Freund alle Geldangelegenheiten erledigt. Für die Anzeige und das Ticket aber musste ich vor Ort selber sorgen. Ich ging also in der mir fremden Stadt - ich habe einen sehr schlechten Orientierungssinn - den 20minütigen Weg mit den 16 kg Gepäck bepackt und fragte mich zur Polizeistation durch. Dort war der Wartesaal voll. Vor mir wurde ein Päärchen abgefertigt und etwa eine viertel Stunde später kam eine junge Polizistin, nahm die "neuen" Fälle auf und verteilte die Leute auf ihre Kollegen und Kolleginnen. Ich bekam eine nette Polizistin, die mich beruhigte und sich alles erzählen lies. Mit meinen paar Brocken englisch und spanisch konnte ich ihr erklären, daß mein Hauptproblem mein Ticket war. Sie fragte nach dem Rückflug und mit welcher Linie, als sie Ryanair hörte, verdrehte sie die Augen und sagte, mit denen gibt es immer Probleme. Sie rief für mich bei der deutschen Botschaft an, erzählte dort alles und ich konnte meine Anzeige auf deutsch aufgeben. Der Beamte fragte immer wieder: War noch etwas in der Tasche? Dummerweise vergaß ich in dem Moment, das Ticket und das Handy zu erwähnen. Ich bekam eine Nummer, die ich dann einer anderen Polizistin gab und als ich die Anzeige durchlas - inzwischen war alles auf spanisch übersetzt - bemerkte ich meinen Fehler und sie trug das Handy und das fehlende Ticket mit Abflugszeitpunkt und Zielflughafen nach. Dieses Dokument bekam ich ausgedruckt und es war dazu da, mir vor Ort am Flughafenterminal ein neues Flugticket zu besorgen. Die Polizistin erklärte mir auf meinem Stadtplan den Weg zur nächstgelegenen Bushaltestelle mit der richtigen Linie und wünschte mir viel Glück. Ich kam an der Haltestelle an, ohne mich zu verlaufen oder fragen zu müssen, der Bus kam auch sofort und ich kramte mein letztes 2-Euro Stück aus meiner Hosentasche, soviel kostete das Busticket. Als ich beim Infoschalter bei Ryanair ankam, das Dokument vorzeigte, verdrehte auch der Ryanair-Mitarbeiter die Augen, als wolle er sagen - Nicht schon wieder!; sagte aber zu mir: Kein Problem, gehen Sie zum Terminal Nr. 3. Am Terminal war die Schlange noch recht kurz, es war ca. 14 Uhr, ich hatte riesiges Glück, daß der Schalter gerade erst aufmachte und die Leute noch nicht anstanden. Ich kam gleich als 2. oder 3. auf die Liste, aber die Dame drückte mir ein Papier in die Hand und zeigte darauf, sie erklärte auf englisch - ich verstand leider nicht alles - daß ich die 40 Euro bezahlen müsse. Sie wußte, daß meine Handtasche mit allen Papieren und Geld gestohlen war, aber ich erklärte es ihr noch einmal deutlich. No! - war die Antwort, ich könne nicht mitfliegen ohne zu bezahlen und forderte mich auf, andere Passagiere nach Geld zu fragen. Ich sagte ihr, Nein, das mach ich nicht, nahm meine Ersatzdokumente, den Zettel von ihr mit der Flugnummer, sie parkte mein Gepäck beim Terminal und ich sagte nur noch: Ich komme zurück, hol mein Gepäck und dann nie wieder Ryanair. Daraufhin ging ich zum Infoschalter der Touristinformation im Flughafen und die erklärten mir, ich müsse nach den Herren mit den blauen Jacken Ausschau halten, die wären von der Flughafenorganisation und könnten mir helfen. Als ich einen Herren im blauen Pullover mit entsprechendem Aufnäher am Ärmel traf, sprach ich ihn an, aber er konnte mir nicht helfen und schickte mich zu einer Bank, oder ich könnte zur deutschen Botschaft gehen. Es ging langsam aber sicher auf 14:30 zu, der letzte Check-In war um 15:30. Langsam aber sicher stieg in mir ein wenig Panik hoch, ich fing an, nach einer seriösen Fluggesellschaft zu suchen, um einen Ersatzflug zu buchen, in der Hoffnung, dass diese mir helfen würden, aber überall waren nur lange Schlangen. Ich hielt irgendwann kurz inne, stand ziemlich hilflos in der Gegend rum, mein Gepäck war zwar inzwischen sicher verwahrt, aber die Uhr tickte... Da hörte ich nur eine ganz deutliche innere Stimme: Such nach der Polizei. Die Dame in der Polizeistation in Palma hatte mir ja gesagt, dort gäbe es auch eine Polizeistation. Ich fragte also bei der Touristinformation wieder nach der Polizei. Dort erzählte ich zum xten Mal die Geschichte, inzwischen wechselte ich laufend zwischen englisch und spanisch, auch mitten im Satz, die Polizisten verstanden trotzdem das Problem, konnten mir aber keine 40 Euro verschaffen, schon gar nicht am Wochenende mit geschlossenen Banken. Wenn ich bei dem Telefonat bei der Botschaft rechzeitig das fehlende Ticket erwähnt hätte, hätte dort vielleicht jemand die Machenschaften von Ryanair durchschaut oder hätte mir das Geld verschafft, aber dem war nicht so. Die Polizisten suchten nach einem deutschen Touristen, der besser spanisch sprach als ich, ich erklärte ihr das ganze Problem nochmal auf deutsch und sie kannte Ryanair und hatte die klingelnde Idee, wir müßten das Ticket im Internet nochmal nachdrucken. Der jüngere der Polizisten nahm mich ins Schlepptau, setzte mich in seinen Elektroauto und fuhr zum Ryanairschalter, um dort das Ticket nachdrucken zu lassen - Nein, ich müßte 40 Euro bezahlen und der Ryanair-Angestellte schickte den Polizisten und mich wieder weg. Die Dame beim Check in ebenso. Er ging mit mir zur Aufsichtsbehörde vom Flughafen, der Beamte ging ins Internet, rief meine Daten auf, fand meinen Flug auch sofort - aber er wollte meine Mastercard-Nummer haben, die wußte ich natürlich nicht auswendig. Ich bot ihm an, zu Hause anzurufen, die Mastercard-Nummer von meinem Freund zu benutzen - Nein es muß die gleiche sein, mit der ich den Flug bezahlt hatte. Irgenwie und kurz vor 15:00 fand er das Login mit der email-Adresse, über die ich den Flug gebucht hatte. Ich war froh, daß meine email keine Sonderzeichen enthält, er fand den Knopf für die Bording-Card und konnte sie drucken. Endlich, gegen 15:00 hilt ich das wichtige Dokument in der Hand. Der Polizeibeamte ging wieder mit mir zur Ryanair-Information und der Mitarbeiter staunte nicht schlecht - er nahm das Dokument seiner Kollegin und zeichnete es ab, ich konnte mich endlich in der Schlange zum Flug nach Hause anstellen. Es war kurz nach 15:00, um 15:30 wäre der letzte Check-In gewesen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Nummer der Kreditkarte wichtig gewesen wäre oder ob der Beamte vom Flughafen das Buchungssystem ausgetrickst hatte, jedenfalls hätte diesen Vorgang Ryanair durchführen müssen. Es kann nicht sein, daß man als Ausländer in einem fremden Land mit fremder Sprache in Europa von einer Fluggesellschaft derart im Stich gelassen wird, nur für einen Ausdruck aus dem eigenen Computersystem und das man dafür etliche Polizisten und Beamte bemühen muss. Als ich in der Polizeistation in Palma war, kam übrigens gerade eine Touristin an, ihr hatte man den Arm verrenkt, als ihr die Handtasche entrissen wurde. Als ich aus dem Flughafenbüro mit dem Polizisten herausging, kam gerade eine andere Touristin herein, der ebenfalls das Ticket abhanden gekommen war, sie hatte das gleiche Problem mit Ryanair, so erklärte mir der Polizist. Alle Beamten erklärten immer wieder, diese Fälle passieren am laufenden Band, aber die Ticketprobleme gibt es bei anderen Fluglinien nicht. Ich nahm mir vor, zukünftig mit einer ehrlichen Fluglinie zu fliegen, die die Fluggäste als zahlende Kunden betrachten und mit ihnen einen seriösen Umgang pflegen. Außerdem meide ich zukünftig Touristenhochburgen, dort speziliasiert sich die Kriminalität auf solche Fälle, die nur Stress und Ärger bedeuten. Der kleine Handtaschendieb ist gegen Ryanair winzig, aber ich hatte für Hin- und Rückflug über 230,00 € bezahlt, das ist für sowas absolut indiskutabel. Wenn die Gesellschaft schon 40 € für einen Nachdruck verlangt, kann die Polizei in Palma de Mallorca auch verlangen, daß diese die bestohlenen Fluggäste bei der Polizeistation abholt, die fehlenden Dokumente besorgt und alles weitere für den Rückflug veranlasst. Auf sofortige Bezahlung in einem solchen Fall zu bestehen sollte eigenlich verboten werden, die Fluggesellschaft hat die Verantwortung für die Fluggäste und ist schließlich keine Buslinie.
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Billigflieger Bewertung,
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La Strada in Bremen
Bremen feiert! La Strada zieht wieder mal tausende Menschen an, Straßenkunst wird nigendwo so professionell angeboten wie hier. Leider kenne ich den Namen der beiden französischen Tänzer nicht. Das die Tonspur nicht passt liegt an Moviemaker und nicht an der Kamera!
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